74. Mitgliederversammlung

Nach der musikalischen Begrüßung durch das aktive Blasorchester eröffnete Matthias Bartsch am Samstag, den 7. Februar 2026, als Vorsitzender und Versammlungsleiter die 74. Mitgliederversammlung des Musikvereins Erlenbach. Nach der Begrüßung der Mitglieder und Ehrenmitglieder folgte die musikalische Ehrung der verstorbenen Mitglieder.

Anschließend standen die Berichte der Funktionäre auf der Tagesordnung. Matthias Bartsch blickte in seinem Amt als Vorsitzender für Musik und Organisation auf ein Jahr voller erfolgreicher musikalischer und kameradschaftlicher Aktivitäten zurück. Er zeigte sich zufrieden mit dem Probenbesuch, bat jedoch gleichzeitig um mehr Konzentration und Fokussierung während der Probenarbeit. Seinen Bericht schloss er mit Dankesworten.

Angelika Truckses übernahm erstmals in der Funktion als Kassiererin den Kassenbericht. Sie informierte über verschiedene Neuanschaffungen, Spenden sowie weitere Ausgaben, unter anderem für die Neuanschaffung einiger Uniformen und die Kosten des erfolgreichen Ausflugs ins Allgäu. Sie nannte aktuelle Mitgliederzahlen und gab einen kurzen Ausblick auf die Planungen für 2026, darunter ein Probenwochenende auf Schloss Weikersheim sowie die Anschaffung eines Marimbaphons.   

In seinem Bericht als 1. Wirtschaftsführer zählte Jens Varga die Vereinstermine des vergangenen Jahres auf. Dabei wurde erneut deutlich, wie wichtig, aber auch arbeitsintensiv das Weinfest für den Musikverein ist. Ein Ereignis, das ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie die Unterstützung des TSV Erlenbach nicht zu bewältigen wäre. Zum Abschluss bedankte er sich bei allen Unterstützenden und seinem Team.

Die 1. Jugendleiterin Elena Schadt berichtete von einem recht turbulenten Jahr für das gemeinsame Jugendorchester [`hiwae & `driwae]. Bis einschließlich des Weinfest-Sonntags wurden die traditionellen Auftritte wie gewohnt wahrgenommen. Ein gemeinsamer Musicalbesuch sowie die Altpapiersammlung rundeten das erste Halbjahr ab.  

Ab September wurde in Absprache mit Jugenddirigent Simon Wache unter anderem aufgrund deutlicher Leistungsunterschiede ein „Generationswechsel“ gewagt. Die „Großen“ konnten erfolgreich in die jeweiligen aktiven Orchester integriert werden, und die „Kleinen“ starteten nach den Sommerferien mit einigen Neuzugängen aus der Bläserklasse und einem einheitlichen Leistungsniveau neu. Die 13 Kinder und Jugendlichen konnten ihr Zusammenspiel bereits bei zwei Auftritten präsentieren. Elena Schadt betonte die gute und enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kooperationspartnern und bedankte sich am Ende ihres Berichtes vor allem bei ihrer Teamkollegin Lisa Kerner sowie bei Simon Wache für die gute Zusammenarbeit. 

Im Anschluss an die Berichte erfolgte die einstimmige Entlastung des Kassiers sowie der gesamten Vorstandschaft.

Beim Thema Neuwahlen wurden der Vorsitzende Musik und Organisation, Matthias Bartsch, und die Vorsitzende Mitglieder und Finanzen, Sigrid Iwanitzky, einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Elena Schadt als Beisitzerin im Bereich Jugend/1. Jugendleiterin sowie Moritz Kerner aus dem Bereich Wirtschaftsbetrieb/2. Wirtschaftsführer standen ebenfalls zur Wahl und wurden einstimmig gewählt. Als weitere Beisitzer wurden Stefan Diefenbach, Florian Diefenbach, Christina Weber und Patrick Mühleck einstimmig gewählt. Florian Kerner kandidierte nicht mehr. Hier wurde Nico Iwanitzky von der Vereinsleitung vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt.

Kassenprüfer bleiben Katrin Leitz und Klaus Varga für ein weiteres Jahr.   

In der Jahresvorschau nannte Matthias Bartsch die bereits geplanten Konzert- und Veranstaltungstermine für 2026.
Nach einer Wortmeldung aus dem Bereich der Wirtschaftsführung beendete er die Versammlung nach dem Punkt Verschiedenes mit Worten des Dankes und der Ausgabe des MVE-Jahresrückblicks, dem „Jahrbuch 2025“.

 

 

Winterwanderung

Wer hätte gedacht, dass wir am 25. Januar tatsächlich wieder einmal eine Winterwanderung im Schnee erleben würden?
Beim Abmarsch um 10 Uhr am Ärztehaus war der Himmel zwar bewölkt, doch es blieb erstmal noch trocken. Als sich unsere Wandergruppe – samt Kindern und Hunden – entlang der Sulm auf den Weg Richtung Wimmental machte, blinzelte sogar kurz die Sonne zwischen den Wolken hervor.
Auf der gewählten Route kam so manch einer ins Schwitzen, wurde dann aber spätestens am Grantschener Weinhäusle mit einem kleinen Schnäpsle oder Likörchen für die Strapazen belohnt. Auch die Kinder kamen mit Capri-Sonne und Süßigkeiten nicht zu kurz.
Der restliche Weg war gut zu schaffen, sodass wir pünktlich bei Karin und Willi Keicher, im Gasthaus zum Löwen (Grandi), ankamen. Sowohl die Wanderer als auch diejenigen, die den direkten Weg mit dem Auto gewählt hatten, wurden dort mit einem leckeren Glühwein empfangen.
Schnell füllte sich der Saal, und nachdem alle mit Getränken versorgt waren, begrüßte uns Willi persönlich. Auch unser Vorsitzender Matthias Bartsch richtete ein paar Worte an die Gruppe, bevor er das Buffet offiziell eröffnete.
Bei leckerem Essen, einer beeindruckenden Getränkeauswahl, guten Gesprächen und viel Gelächter verging die Zeit wie im Flug. Wer nach dem üppigen Buffet noch Platz für Kaffee und Kuchen hatte, kam ebenfalls auf seine Kosten. 
Zu diesem Zeitpunkt fielen bereits die ersten dicken Schneeflocken vom Himmel und färbten die Landschaft ruckzuck weiß.
Wie immer traten die einzelnen Gruppen nach und nach den Heimweg an – manche mit dem Auto, manche zu Fuß. Die Letzten machte sich, nach einem kurzen, flüssigen Zwischenstopp im Wimmentaler Wohngebiet, auf den Weg und erreichten schließlich erst bei Dunkelheit als kleine Schneemänner und –frauen die Heimat: ein wunderschönes Winter Wonderland wie aus dem Märchenbuch.